1946: Die Kirchengemeinde übernimmt den aus der Altenvoerder Kleinkinderschule
(Altenloh'sche Stiftung von 1900) hervorgegangenen Kindergarten in Altenvoerde, Schulstraße 7
(heute DRK-Heim, Vom-Hofe-Straße 9) von der politischen Gemeinde Voerde.
1947: Umfassende Instandsetzung und Renovierung der Kapelle Altenvoerde.
1948: Die Kapelle Altenvoerde erhält ein neues Geläut. Es besteht aus zwei Gussstahlglocken,
die von der Firma Bochumer Verein in Bochum gegossen worden sind. Sie tragen die Namen
"Pax" und "Gloria".
1950/51: Bau des Pfarrhauses in Altenvoerde, Hochstraße 6 (bei der Kapelle Altenvoerde).
1952: Erster Erweiterungsumbau der Friedhofskapelle nach Planung von Architekt Ludwig Adam,
Ennepetal-Milspe: Sie erhält an ihrer Nordwestseite eine offene, atriumartige Vorhalle, in
deren neu geschaffenem Kellergeschoss nun auch Aufbahrungskammern eingerichtet sind. - Der
Dachreiter mit der Glocke wird abgetragen.
Die Gestaltung des Giebelfeldes der Nordwestseite, ein Sgrafitto, das "Christus als Weltenrichter"
darstellt, ist ein Werk der Malerin und Bildhauerin Elisabeth Altenrichter-Dicke, Ennepetal-Voerde.
1953: Nach Bewilligung der dritten Pfarrstelle durch das Landeskirchenamt der
(1945 aus der Evangelischen Kirchenprovinz Westfalen entstandenen) Evangelischen Kirche
von Westfalen (EkvW), Bielefeld, gliedert sich die Kirchengemeinde nun in
1953/54: Bau des Gemeindehauses und des Kindergartens in Voerde, Loher Straße 145, nach
den Bauplänen des Architekten Werner Dicke, Ennepetal-Voerde.- Die künstlerische Gestaltung,
namentlich des großen Wandbildes "Der gute Hirte" an der südwestlichen Außenseite des Gebäudes
und der großen, kalligrafisch und ornamental äußerst kunstvoll ausgeführten Schrifttafeln an
den Eingängen zum Foyer und zum Gemeindesaal, obliegt der Malerin und Bildhauerin Elisabeth
Altenrichter-Dicke, Ennepetal-Voerde.
1956 – 1958: Umfassende Restaurierung des Inneren der Voerder Kirche, das namentlich in der
Zeit von Mai 1945 bis Juni 1948 arg gelitten hat. Dabei entdeckt man die alte, reiche, barocke
Farbfassung des Kanzelaltars wieder und erneuert sie.
1958/59: Bau des Jugendheimes und eines neuen Kindergartens in Altenvoerde, Hochstraße 27,
entsprechend dem Bauplan des Architekten Werner Dicke, Ennepetal-Voerde. - Nach der Vollendung
des neuen Kindergartens wird der alte, 1946 von der damaligen politischen Gemeinde Voerde
übernommene, geschlossen.
1959/60: Bau der Kreuzkirche und des Gemeindezentrums in der Oberbauer nach den Plänen des
Architekten Ludwig Adam, Ennepetal-Milspe.
Die künstlerische Gestaltung des Gotteshauses, namentlich des Chorraumes mit Altar, Predigtambo,
Taufbecken, dem Mosaikbild der Kreuzigungsgruppe an der Ostwand und dem großen Buntglasgemälde
"Der brennende Dornbusch" in der Südwand obliegt dem Grafiker und Maler Karl Hellwig,
Sprockhövel-Hasslinghausen, und wird nach seinen Entwürfen ausgeführt.
Die Orgel, deren Disposition in Manual und Pedal acht Register umfasst, ist ein Werk der Firma
Alfred Führer, Wilhelmshaven.
Der Turm birgt ein aus vier Glocken bestehendes Geläut, gegossen von der Firma Gebrüder Rincker,
Sinn / Dillkreis.